Die Deutsch-Belgische Freundschaft – entstanden in der Pfingstwoche 1968 anlässlich der ersten großen Benelux-Fahrt der kirchlichen Jugend im Dekanat Johannesberg – wird in diesem Jahr 48 Jahre ‚jung’, konkret war es der 5. Juni, als die damals 76-köpfige Gruppe mit zwei Reisebussen unterwegs, erstmals ihren Fuß auf belgisches Terrain setzte.

 

Das damalige Ereignis löste zuerst und vor allem hier in unseren Dörfern – rund um den Kirchturm – einen erheblichen Sturm der Begeisterung aus. Kurz darauf schlossen sich Jugendliche der SG Johannesberg an. Wenn es auch hier und da „reservierte“ Stimmen gab, die Aktivitäten wurden beäugt und nach wenigen Jahren machten sich sogar die ‚Veteranen’ der SG mit Frauen und Freundinnen auf die Reise nach Belgien. Direkt im Herzen der Großgemeinde Westerlo – hier waren wir von der KLJ (katholieke landelijke jeugd) sehr gut an- und aufgenommen worden – in der Abdij Tongerlo – fand die AH-Reisegruppe Unterkunft.

 

Gelegentlich in Strömen, dann auch wieder nur vereinzelt, schlossen sich Interessierte an. Schmerzlich war nach dem gelungenen Aufbau dieser internationalen Freundschaft, dass sich die KJG hüben wie die KLJ drüben langsam zurückzogen – begründet wurden diese Schritte nie. Umso stärker fielen das Interesse und die Aktivitäten der SG Johannesberg und des FC Immer Voort ins Gewicht. Diese Tatsache ließ damals auf einen gesicherten Fortbestand der Begegnungen hoffen – wenn auch – und das sei hier mit etwas Wehmut vermerkt – einige Lücken entstanden sind. Immer wieder waren wir gegenseitig bemüht, diese zu schließen.

 

Die Euphorie der 70er und 80er Jahre ist ein wenig dem mittlerweile „Gewohnten“ gewichen; aber der Kreis der Aktiven kann beständig angesehen werden, wenn es auch nicht die Masse ist. Wichtig ist dabei die im Jahre 1983 entstandene Idee der Schaffung von Komitees. Hier wie dort engagieren sich in diesen Gremien eine stattliche Anzahl von Personen: Jugendliche, Mittelalte und Senior/innen, die nicht alleine des Fortbestandes wegen sich einbringen, sondern ganz gezielt Brücken bauen, gute Begegnungsprogramme auf die Beine stellen, werbend die Deutsch-Belgischen Beziehungen begleiten und ganz einfach Freundschaft praktizieren.

 

Doch was wären die Komitees ohne die Fans, ohne Bewunderer und Befürworter und ganz besonders ohne die vielen Familien, die anlässlich der Begegnungen als Gastgeber, Quartiergeber und Mitbetreuende den Großteil der Begegnungen stemmen: ideell wie ökonomisch! Hinzu kommen gelegentliche private Gönner und nicht zuletzt die Unterstützung der öffentlichen Hand.

 

Unser Dank soll und muss hier gegenüber allen Genannten mit einfließen. Einzelpersonen (privat wie öffentlich) hier aufzulisten wäre verfehlt; obwohl wir nach wie vor um gelegentliche Zuwendungen bitten, da das Budget des hiesigen Komitees nahezu erschöpft ist, aber die so wichtigen Aktivitäten nicht unterbrochen werden sollen. Wer unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen möchte, hier unsere Bankverbindungen: Sparkasse Fulda, BLZ 530 501 80, Konto-Nr. 2290 9079 oder Raiffeisenbank, BLZ 530 620 35, Konto-Nr. 3671 0850.

 

   Nächstes Begegnungstreffen

   25.05.-28.05.2017

   in Westerlo